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Der Dokumentarfilm „Erdbewegungen“ (3sat/ORF, Simon & Schlosser Filmproduktion) wurde mit dem Kärntner Medienpreis 2009 in der Kategorie TV ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 24. Februar 2009 auf Schloß Maria Loretto in Klagenfurt statt, wo Regisseur Gernot Stadler den „Kärntner Medienlöwen“ entgegennahm. In der Begründung der Jury für „Erdbewegungen“ heißt es:

„Unter den vielen großartigen eingereichten Beiträgen einigte sich die Jury nach langer Diskussion auf eine einerseits aufgrund anderer Produktionsbedingungen nicht vergleichbare, andererseits in vieler Hinsicht tatsächlich hervorragende Einreichung. Gernot Stadler hat Konrad Reßmann, den Totengräber aus Ottmanach, über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet und ein einfühlsames Porträt eines Mannes gezeichnet, der wegen seines Berufes von vielen Dorfbewohnern gemieden wird Die Jury würdigt den Mut, ein so schwieriges Thema mit einem unkonventionellen Zugang umzusetzen. Der Beitrag berührt und schockiert zugleich in seiner emotionalen und einfühlsamen Darstellung einer Person in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit. Ein tiefgehendes und zugleich respektvolles Porträt eines Mannes und seiner Mitmenschen, aus dem wir viel über unseren eigenen Umgang mit dem Leben und Sterben erfahren können.“

Der vom Land Kärnten ausgeschriebene Kärntner Medienpreis wurde 2004 zum ersten Mal vergeben. Damals ging der Preis an Gernot Stadler (Regie) und Heribert Senegacnik (Kamera) für die TV-Dokumentation „Die Karawanken – Grenze im Süden“.