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Collio – das Gebiet im äußersten Nordosten von Friaul Julisch Venetien – besticht durch seine Landschaft mit ihren sanften Hügeln und reizenden Dörfern – und seinen Weinbergen, so weit das Auge reicht. Hier mischen sich Berge und Meer, Ost und West, Süd- und Mitteleuropa mit all ihren kulturellen Ausprägungen.

Collio ist vor allem ein Synonym für großartige Weißweine. Unübersehbar ist auch der österreichische Einfluss, gehörte das Gebiet doch mehr als vier Jahrhunderte zur Habsburger Monarchie. Die Gegend war allerdings auch ein übel malträtiertes Kampfgebiet in den beiden Weltkriegen, mit mehr Toten und mehr Zerstörung als anderswo in Italien. Mitten durch Familien und Weinberge senkte sich dann der Eiserne Vorhang und teilte das Gebiet in die slowenische Brda und das italienische Collio.

Viele Jahrhunderte gehörte das Gebiet zwischen dem nördlichen Isonzo-Tal und Triest zum Habsburgerreich. Kein Kronland, keinLandstrich, keine Provinz der Monarchie war derart einmalig und unverwechselbar wie die alte gefürstete Grafschaft von Görz und Gradisca. Nirgends hatten deutsch-, italienisch- und slowenischsprachige Menschen jahrhundertelang meist in Eintracht und Frieden zusammengelebt. Die Gegend ist immer ein gemeinsames und gewachsenes Ganzes geblieben, auch wenn es durch die Wirren zweier Weltkriege auseinander gerissen wurde. Der Fall des Eisernen Vorhangs und die Europäische Union haben wieder zusammengefügt was zusammen gehört.

Wo früher die Grenze zwischen Ost und West verlief, da kann man heute wieder mit der Vespa über die Weinberge und durch die Dörfer kurven – ob Collio oder Brda, jetzt ist alles wieder eins. Und das ist gut so – für die Menschen und für den Wein Collio – das Gebiet im äußersten Nordosten von Friaul Julisch Venetien – besticht durch seine Landschaft mit ihren sanften Hügeln und reizenden Dörfern – und seinen Weinbergen, so weit das Auge reicht. Hier mischen sich Berge und Meer, Ost und West, Süd- und Mitteleuropa mit all ihren kulturellen Ausprägungen.

Collio ist vor allem ein Synonym für großartige Weißweine. Unübersehbar ist auch der österreichische Einfluss, gehörte das Gebiet doch mehr als vier Jahrhunderte zur Habsburger Monarchie. Die Gegend war allerdings auch ein übel malträtiertes Kampfgebiet in den beiden Weltkriegen, mit mehr Toten und mehr Zerstörung als anderswo in Italien. Mitten durch Familien und Weinberge senkte sich dann der Eiserne Vorhang und teilte das Gebiet in die slowenische Brda und das italienische Collio.

Viele Jahrhunderte gehörte das Gebiet zwischen dem nördlichen Isonzo-Tal und Triest zum Habsburgerreich. Kein Kronland, keinLandstrich, keine Provinz der Monarchie war derart einmalig und unverwechselbar wie die alte gefürstete Grafschaft von Görz und Gradisca. Nirgends hatten deutsch-, italienisch- und slowenischsprachige Menschen jahrhundertelang meist in Eintracht und Frieden zusammengelebt. Die Gegend ist immer ein gemeinsames und gewachsenes Ganzes geblieben, auch wenn es durch die Wirren zweier Weltkriege auseinander gerissen wurde. Der Fall des Eisernen Vorhangs und die Europäische Union haben wieder zusammengefügt was zusammen gehört.

Wo früher die Grenze zwischen Ost und West verlief, da kann man heute wieder mit der Vespa über die Weinberge und durch die Dörfer kurven – ob Collio oder Brda, jetzt ist alles wieder eins. Und das ist gut so – für die Menschen und für den Wein.

 

Buch und Regie: Björn Kölz und Gernot Stadler
Kamera: Gernot Stadler
Produktionsleitung: Monika Orsini-Rosenberg
Produktionsleitung 3sat: Rosemarie Prasek
Redaktion 3sat: Franziska Mayr-Keber
Gesamtleitung 3sat: Petra Gruber

Format: Dokumentation
Produktion: GS Film
Fernsehsender:
ORF/3sat